Amlit 
Literatur aus den USA 
Mit über 60 Abbildungen. Zusätzlich eine von 1-50 numerierte und von Jad Fair signierte Vorzugsausgabe
in Folie.
über 400 Seiten; 20 €, 37 SFR,
ISBN 3-910161-12-X

Die 50 Vorzugsexemplare sind über den Verlag für 50 € erhältlich.
       
 
 
 
 
Autoren: Kathy Acker, Barbara Barg, Paul Beatty, Michael Brodsky, William S. Burroughs, Raymond Carver, Susan Cataldo, Jerome Charyn, Dennis Cooper, Lydia Davis, Robert Dean, Leslie Dick, Rita Dove, Raymond Federman, Lawrence Ferlinghetti, Robert Fitterman, Amy Gerstler, Robert Glück, Brad Gooch, Richard Hell, Amy Hempel, Amy Herrick, Eric Holswade, Terrence E. Holt, Sandy Huss, Gary Indiana, Harold Jaffe, Marael Johnson, La Loca, Vampyre Mike Kassel, Steve Katz, Alan Kaufman, Mary Kelly, August Kleinzahler, Chris Kraus, Michael Krekorian, Salvatore La Puma, Sylvère Lotringer, Judy Lopatin, Deran Ludd, Thomas Lux, J.S. Marcus, Patrick McGrath, Harry Mathews, Larry Mitchell, Jess Mowry, Cookie Müller, Eileen Myles, Alice Notley, Michael Palmer, Robert Peters, James Pollack, Nancy Reilly, Ann Rower, Roy Schneider, Sarah Schulman, David Shapiro, Barry Silesky, Lynne Tillman, Susan Timmons, Paul Trachtenberg, Julia Vinograd, Bill Vollman, Danielle Willis, David Wojnarowicz, Peter Wortsman 
 
...der Einzelne als Sonderfall, als Sondermüll, Abartigkeit als hinterletzte Seinserfahrung, entfärbte Lebensumstände, Infantilismus als beschwichtigende (und die Lager schmierende) Begleiterscheinung zu den unüberschaubaren Entwicklungen, die amerikanische Landschaft versinkend in der konsternierenden Unmöglichkeit, ihrer mit einem sprachlichen Kurzzeitgedächtnis noch habhaft zu werden usw. Dahinter steht ein unübersehbares Verlangen nach einer Geborgenheit der Kontexte - fast alles ist fast völlig über ein Stadium der Belustigtheit hinaus. Dahinter wird auch sichtbar, wie der Dichter (oder Autor) nun nicht mehr darum kämpft, mit der Sprache einem Anliegen gerecht zu werden, sondern um seine Existenz und sein Verbleiben in dieser Sprache überhaupt. Hierin liegt die Stärke und die Bedeutung der AMLIT Texte, und das unterscheidet AMLIT wohl grundsätzlich von anderen amerikanischen Lesebüchern, 
aus dem Vorwort von Gerhard Falkner 
 
 
 
 
David Shapiro: An die Seite 
Die Seite ist kein tiefer Wald 
auch keine bewaldete Schlucht 
kein Holzklotz, höchstens eine leichte Muldung 
gesäumt von Moos und manchmal Blättern deines Haars 
Die Seite, die Seite! Auch die schwarze Seite ist bedeutsam 
Eine kleine Seite verschlang mich komplett 
zermalmte mich schließlich 
Stunden wie Rauchbäume 
Die Seite im Connecticut River 
Die Seite im nördlichen New York 
wie feuchter, zerfallender Wald 
wird die Seite verfolgt von Hügeln, Schluchten und Violinen 
Oh Seite, ich wandle umher auf der Erde 
um Nahrung aufzutreiben und solches Zeug 
du jedoch hast keine besonderen Neigungen 
bist eher zerstreut als besonders aufmerksam 
wirkst mit einem Geheimnis gleich dem eines Spatzen 


Richard Anders Sascha Anderson Walter Aue Thomas Böhme Barbara Bongartz Alexander Brener Gesualdo Bufalino William Burroughs Guido Ceronetti William Cowper John Donne Paul Durcan Elke Erb Gerhard Falkner Gino Hahnemann Gerard Manley Hopkins Dzévad Karahasan Bob Kaufman Andreas Koziol Heiner Link Frank-Wolf Matthies Oliver Mertins Bert Papenfuß A. R. Penck Hermes Phettberg Jürgen Ploog Jacques Roubaud Astrid Schleinitz Wolfgang Schlenker Dieter Schlesak Uve Schmidt Kiev Stingl Jáchym Topol Franck Venaille Keith Waldrop Paul M. Waschkau Ulrich Zieger